Corona-Infektionsschutzkonzept - Stand 26.06.2020

 

 

 

Infektionsschutzkonzept für Evang.-Luth. Kirchengemeinde
Evangeliumskirche München-Hasenbergl (Stand: 26.06.2020)

 

Das vorliegende Infektionsschutzkonzept entspricht den „Grundsätzen zum Schutz der Gesundheit in Gottesdiensten in der Zeit der Corona-Pandemie und Empfehlungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der ELKB (Stand: 25.06.2020)“. Diese wurden seitens der ELKB auf Grundlage der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 29. Mai 2020 (BayMBI.2020, Nr. 304, BayRS 2126-1-9-G) in der Fassung der Verordnung zur Änderung der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 12. Juni 2020 (BayMBI.2020, Nr. 334, BayRS 2126-1-9-G) erarbeitet.

 

1.   Der Kirchenraum und die Wahrung des Abstands:

  • a.      Mindestabstand zwei Meter der Plätze und Personen in alle Richtungen.
  • b.      Die freigegebenen Plätze sind gekennzeichnet.
  • c.      Haushaltsgemeinschaften / Familien dürfen enger sitzen.
  • d.      Höchstteilnehmerzahl gemäß der vorhandenen gekennzeichneten Plätze in der Evangeliumskirche: 30 (ohne zusätzliche Bestuhlung) bis 45 Personen (mit zusätzliche Bestuhlung).
  • e.      Das Abstandsgebot gilt auch bei Betreten und Verlassen der Kirche.

 

 2.   Gottesdienste und Zusammenkünfte im Freien

  • a.      Höchstteilnehmerzahl 200 Personen.
  • b.      Mindestabstand 1,5 Meter.
  • c.      Im Übrigen gelten die unter Punkt 3 und 4 aufgeführten Hygienemaßnahmen.

 

3.     Mund-Nase-Schutz, Hygiene

  • a.      Ein Mund-Nase-Schutz ist von allen Teilnehmenden zu tragen, wenn Sie sich im Kirchenraum bewegen oder singen. Ansonsten kann er am Platz abgenommen werden.
  • b.      Beim liturgischen Sprechen und Predigen beträgt der Abstand zwischen Sprechenden und Gemeinde mindestens 4 Meter. Auf Mund-Nase-Schutz kann dann verzichtet werden
  • c.      Die Möglichkeit zum Händewaschen besteht in den Toilettenräumen des Grüß-Gott-Hauses, die während des Gottesdienstes geöffnet sind.
  • d.      Auf Wunsch können die Gottesdienstbesucher*innen ihre Hände vom Mesner- und Begrüßungsteam vor und nach dem Gottesdienst desinfizieren lassen

 

 4.     Maßnahmen für alle Gottesdienste

  • a.      Höchstdauer 60 Minuten
  • b.      Bestehendes Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste und Zusammenkünfte liegt aus.
  • c.      Ein ins Sicherheitskonzept eingewiesenes Team (Mesner*in, Liturg*in und Lektor*in) sorgt in geeigneter Weise für die Umsetzung:
·          Geordnetes Betreten und Verlassen der Kirche,
·          Einhaltung der Abstände im und nach dem Gottesdienst,
·          Einhaltung der Obergrenze der Teilnehmenden,
·          Hinweis auf Handwasch- und Desinfektionsmöglichkeit,
·          Dauerhafte Öffnung beider Flügel des Hauptportals sowie des Seitenportals beim Betreten und Verlassen der Kirche.
·          Sorge für eine gute Durchlüftung des Kirchenraums während des gesamten Gottesdienstes.

 

  • d.      Keine Verwendung von Gesangbüchern
  • e.      Reduzierter Gemeindegesang mit Mund-Nase-Bedeckung
  • f.       Chormusik ist ab 22. Juni wieder möglich. Zwischen den Mitwirkenden sind 1,5 Meter, bei Blasinstrumenten und Chorsängern 2 Meter Abstand in jede Richtung einzuhalten; auf ausreichende Durchlüftung ist zu achten.
    Blechbläser dürfen das Kondensat aus dem Instrument nicht frei ausblasen, sondern müssen es in Einwegtüchern auffangen und in geschlossenen Behältern entsorgen.
  • g.      Geldsammlungen erfolgen nur am Ausgang (kein Klingelbeutel).
  • h.      Abendmahl: Derzeit wird kein Abendmahl gefeiert. Wenn es wieder angeboten wird, erfolgt eine entsprechende Ergänzung im vorliegenden Hygiene-Konzept.

 

5.     Kasualgottesdienste

  • a.      Für Trauerfeiern auf dem Friedhof gelten die Infektionsschutzmaßnahmen des BayMGP in der aktuellen Fassung, für Trauerfeiern in der Kirche gelten die oben genannten Regelungen
  • b.      Für Taufen gelten die oben genannten Regelungen, außerdem: Taufen finden nur in ausgewiesenen Taufgottesdiensten statt, ohne Körperkontakt, Kontakthandlungen nur durch Eltern am Kind.
  • c.      Für Trauungen gelten die oben genannten Regelungen, Segenshandlungen etc. ohne Körperkontakt.
  • d.      Im Einzelfall entscheidet der/die Liturg*in, welche Form verantwortbar ist und inwiefern derzeit Kasualgottesdienste zu vertreten sind.

 

 6.     Veranstaltungen, Gruppen, Chöre und Kreise, Freizeiten, Konzerte u.ä.

  • a.      Die schrittweisen Lockerungen der Beschränkungen für Zusammenkünfte seitens der bayerischen Staatsregierung werden nach den Sommerferien durch entsprechende KV-Beschlüsse für die Gruppen und Kreise der Evangeliumskirchengemeinde sowie für externe Nutzer umgesetzt.
  • b.      Bei Konzertveranstaltungen gelten die Abstands- und Hygieneregeln analog zum Gottesdienst (siehe Punkt 1 bis 4).

 

7.     Physische Treffen von Leitungsgremien (Kirchenvorstand)

  • a.      Notwendige Zusammenkünfte auch von Ehrenamtlichen in Körperschaften des öffentlichen Rechts (Kirchenvorstand, Dekanatsausschuss), sind zulässig (§ 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV), sollen aber auf das unbedingt nötige Mindestmaß beschränkt werden (unverzichtbare, unaufschiebbare Entscheidungen). Voraussetzung für die Zusammenkunft ist ein abgeschlossener Teilnehmerkreis (keine öffentliche Sitzung).
  • b.      Der Abstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Ebenso müssen auch alle anderen Schutzmaßnahmen gewährleistet sein.Auf Angehörige von Risikogruppen wird bei der Entscheidung über die Form der jeweiligen Treffen (physisch oder per Video- und Telefonkonferenz) besonders Rücksicht genommen.

 

8.     Teilnahmeverbot an Gottesdiensten

Personen, die aktuell positiv auf COVID-19 getestet wurden, unter Quarantäne gestellt sind oder sich generell krank fühlen (Fieber, Atemwegsprobleme, Erkältungssymptome), ist die Teilnahme an Gottesdiensten untersagt. Gleiches gilt für Personen, die in den vergangenen vierzehn Tagen Kontakt zu einer Person hatten, die an dem Virus erkrankt ist.

 

München, 26. Juni 2020,  Rolf Hartmann, geschäftsführender Pfarrer