Corona-Infektionsschutzkonzept - Stand 06.11.2020

Infektionsschutzkonzept für Evang.-Luth. Kirchengemeinde
Evangeliumskirche München-Hasenbergl (Stand: 06.11.2020)

 

 

Das vorliegende Infektionsschutzkonzept entspricht den „Grundsätzen zum Schutz der Gesundheit in Gottesdiensten in der Zeit der Corona-Pandemie und Empfehlungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der ELKB (Stand: 25.06.2020)“. Diese wurden seitens der ELKB auf Grundlage der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 29. Mai 2020 (BayMBI.2020, Nr. 304, BayRS 2126-1-9-G) in der Fassung der Verordnung zur Änderung der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 12. Juni 2020 (BayMBI.2020, Nr. 334, BayRS 2126-1-9-G) erarbeitet.

 

1.  Der Kirchenraum und die Wahrung des Abstands:

  • Mindestabstand zwei Meter der Plätze und Personen in alle Richtungen.
  • Die freigegebenen Plätze sind gekennzeichnet.
  • Haushaltsgemeinschaften / Familien dürfen enger sitzen.
  • Höchstteilnehmerzahl gemäß der vorhandenen gekennzeichneten Plätze in der Evangeliumskirche: 26 (ohne zusätzliche Bestuhlung) bis 41 Personen (mit zusätzliche Bestuhlung).
  • Das Abstandsgebot gilt auch bei Betreten und Verlassen der Kirche.

 

2.  Gottesdienste und Zusammenkünfte im Freien

  • Höchstteilnehmerzahl 200 Personen.
  • Mindestabstand 1,5 Meter.
  • Im Übrigen gelten die unter Punkt 3 und 4 aufgeführten Hygienemaßnahmen.

 

3.    Mund-Nase-Schutz, Hygiene

  • Ein Mund-Nase-Schutz ist von allen Teilnehmenden zu tragen, wenn Sie sich im Kirchenraum bewegen oder singen. Ansonsten kann er am Platz abgenommen werden.
  • Beim liturgischen Sprechen und Predigen beträgt der Abstand zwischen Sprechenden und Gemeinde mindestens 4 Meter. Auf Mund-Nase-Schutz kann dann verzichtet werden
  • Die Möglichkeit zum Händewaschen besteht in den Toilettenräumen des Grüß-Gott-Hauses, die während des Gottesdienstes geöffnet sind.
  • Auf Wunsch können die Gottesdienstbesucher*innen ihre Hände vom Mesner- und Begrüßungsteam vor und nach dem Gottesdienst desinfizieren lassen

 

4.    Maßnahmen für alle Gottesdienste

  • Höchstdauer 60 Minuten
  • Bestehendes Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste und Zusammenkünfte liegt aus.
  • Ein ins Sicherheitskonzept eingewiesenes Team (Mesner*in, Liturg*in und Lektor*in) sorgt in geeigneter Weise für die Umsetzung:
    - Geordnetes Betreten und Verlassen der Kirche,
    - Einhaltung der Abstände im und nach dem Gottesdienst,
    - Einhaltung der Obergrenze der Teilnehmenden,
    - Hinweis auf Handwasch- und Desinfektionsmöglichkeit,
    - Dauerhafte Öffnung beider Flügel des Hauptportals sowie des Seitenportals beim Betreten und Verlassen der Kirche.
    - Sorge für eine gute Durchlüftung des Kirchenraums während des gesamten Gottesdienstes.
  • Keine Verwendung von Gesangbüchern
  •  Möglichst Verzicht auf Gemeindegesang, wenn gesungen wird ausschließlich mit Mund-Nase-Bedeckung und 2 Meter Abstand voneinander.
  • Chormusik ist ab 22. Juni wieder möglich. Zwischen den Mitwirkenden bei Blasinstrumenten und Chorsängern 2 Meter Abstand in jede Richtung einzuhalten; auf ausreichende Durchlüftung ist zu achten.
    Blechbläser dürfen das Kondensat aus dem Instrument nicht frei ausblasen, sondern müssen es in Einwegtüchern auffangen und in geschlossenen Behältern entsorgen.
  • Geldsammlungen erfolgen nur am Ausgang (kein Klingelbeutel).
  • Abendmahl:
    - Verzicht auf Gemeinschaftskelch zugunsten von Einzelkelchen.
    - Gottesdienstbesucher bleiben am Platz.
    - Hostien und Wein bzw. Saft werden vom Liturgen und Assistenten, die Mund- und Nasenschutz sowie Einmalhandschuhe tragen, in den Bankreihen ausgeteilt.

5.    Kasualgottesdienste

  • Für Trauerfeiern auf dem Friedhof gelten die Infektionsschutzmaßnahmen des BayMGP in der aktuellen Fassung, für Trauerfeiern in der Kirche gelten die oben genannten Regelungen
  • Für Taufen gelten die oben genannten Regelungen, außerdem: Taufen finden in der Regel in ausgewiesenen Taufgottesdiensten statt, ohne Körperkontakt, Kontakthandlungen nur durch Eltern am Kind.
  • Für Trauungen gelten die oben genannten Regelungen, Segenshandlungen etc. ohne Körperkontakt.
  • Im Einzelfall entscheidet der/die Liturg*in, welche Form verantwortbar ist und inwiefern derzeit Kasualgottesdienste zu vertreten sind.

 

6.    Veranstaltungen, Gruppen, Chöre und Kreise, Freizeiten, Konzerte u.ä.
      
Siehe unten, gesonderter „Hygieneplan für Gemeindehäuser bei Versammlungen und Veranstaltungen“

 

7.    Physische Treffen von Leitungsgremien (Kirchenvorstand)

  • Notwendige Zusammenkünfte auch von Ehrenamtlichen in Körperschaften des öffentlichen Rechts (Kirchenvorstand, Dekanatsausschuss) sind zulässig (§ 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV). Sie werden auf das unbedingt nötige Mindestmaß beschränkt (unverzichtbare, unaufschiebbare Entscheidungen). Voraussetzung für die Zusammenkunft ist ein abgeschlossener Teilnehmerkreis, deshalb sind KV-Sitzungen bis auf weiteres nicht öffentlich.
  • Der Abstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Ebenso müssen auch alle anderen Schutzmaßnahmen gewährleistet sein. Auf Angehörige von Risikogruppen wird bei der Entscheidung über die Form der jeweiligen Treffen (physisch oder per Video- und Telefonkonferenz) besonders Rücksicht genommen.

 8.    Teilnahmeverbot an Gottesdiensten
         Personen, die aktuell positiv auf COVID-19 getestet wurden, unter Quarantäne gestellt sind oder sich generell krank fühlen
         (Fieber, Atemwegsprobleme, Erkältungssymptome), ist die Teilnahme an Gottesdiensten untersagt. Gleiches gilt für Personen,
         die in den vergangenen vierzehn Tagen Kontakt zu einer Person hatten, die an dem Virus erkrankt ist.

 


Hygieneplan für Gemeindehäuser bei Versammlungen und Veranstaltungen[1]
der Evang.-Luth. Evangeliumskirche Stanigplatz 10-11sowie das Büro des Prodekanats München Nord

 

Um in einer Pandemie die Verbreitung von Krankheitserregern zu mindern und Infektionsrisiken zu minimieren, sind elementare Regeln für die Hygiene seitens der Mitarbeitenden, Gruppenleitungen und Teilnehmenden an Veranstaltungen und Besprechungen einzuhalten.
Alle sind darüber hinaus angehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden und die aktuellen Auflagen der Landesregierung zu beachten.

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen für den Schutz vor Virusinfektionen sind:

  • Abstand halten – Übertragungsweg Luft unterbrechen
    - Mindestens 1,5 m Abstand zwischen Menschen- sorgt bei kurzen, zufälligen Kontakten und normaler Atmung dafür, dass die Übertragung nahezu ausgeschlossen ist.   - Mehr als 1,5 m Abstand – ist erforderlich, bei heftiger oder schnellerer Atmung.
    Zur Orientierung werden seitens der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) empfohlen:
    - Mind. 2 m Abstand bei längerer, gezielter Kommunikation,
    - mind. 6 m Abstand bei exzessivem Sprechen und sehr lauter Kommunikation.
    - Für die notwendigen Mindestabstände beim Singen und der Kirchenmusik sind die aktuellen Hinweise zu beachten unter: https://www.arbeitssicherheit-elkb.de/node/5734.
    -  Regelmäßiges Lüftung der Räumlichkeiten nach jeweils ca. 30 Minuten mit ganz geöffneten Fenster oder Türen (eine Kippstellung der Fenster ist für einen         Luftaustausch nicht ausreichend!).
  • Handhygiene durch regelmäßiges Waschen der Hände mit Seife für mind. 20 Sekunden unter fließendem Wasser.
  • Husten- und Niesetikette einhalten und in die Ellbeuge husten bzw. niesen.
  • Vermeiden von direkten Berührungen und somit immer den Abstand einhalten (Nähere Erläuterungen unter Pkt. 1)

 

1. Persönliche Hygiene

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Diese erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- und Nasenschleimhaut, sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Wichtigste Maßnahmen:

  • Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinn, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben. Auch anderweitig erkrankten Teilnehmer*innen ist die Teilnahme nicht gestattet. Die Leitung wird verpflichtet, bei Erkältungssymptomen von Teilnehmer*innen die Veranstaltung abzubrechen.
  • Keinen Zutritt haben alle Personen, auf die mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft:
    - positiv auf SARS-CoV-2 getestet oder als positiv eingestuft bis zum Nachweis eines negativen Tests,
    -  vom Gesundheitsamt aus anderen Gründen angeordnete Quarantäne für die jeweilige Dauer, Rückkehr aus einem Risikogebiet.
  • Mindestens 1,5 m Abstand zu Personen halten.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren (Mund, Augen Nase)
  • Keine Berührungen und Umarmungen.
  • Gegenstände, wie Tassen, Gläser oder anderes Geschirr und Arbeitsmaterialien, wie z. B. Stifte, Scheren o. ä. dürfen nicht mit anderen Personen geteilt werden.
  • Es dürfen keine Lebensmittel oder Süßigkeiten in Schalen für mehrere Personen (z. B. auf Tischen bei Veranstaltungen) angeboten oder verteilt werden.
  • Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen, wie z. B. Türklinken oder Schalter möglichst minimieren, z.B. nicht mit der vollen Hand oder den Fingern anfassen, ggfs. Ellenbogen benutzen. Am besten: Tür wird von einer Person geöffnet und geschlossen. Danach Händehygiene.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten und Niesen den größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Benutzte Taschentücher direkt entsorgen (Mülleimer siehe unten).
  • Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20-30 Sekunden, auch kaltes Wasser ist ausreichend. Entscheidend ist der Einsatz von Seife; z. B. nach Husten oder Niesen, nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, nach dem erstmaligen Betreten des Gebäudes, vor dem Essen, vor dem Auf- und nach dem Abnehmen eines Mund-Nasenschutzes, nach dem Toilettengang.
  • Mund-Nasen-Bedeckung wird möglichst erst im Gruppenraum abgenommen.
  • In allen Fällen ist der Aufenthalt in den Gebäuden auf den notwendigen Zeitraum zu Beschränken. Wer keine Veranstaltung leitet oder an einer Veranstaltung teilnimmt, verlässt das Gebäude.
  • Grundsätzlich: Händedesinfektion ist generell nur als Ausnahme und nicht als Regelfall zu praktizieren! Das Desinfizieren der Hände ist nur dann sinnvoll,
    - wenn ein Händewaschen nicht möglich ist,
    - bei stark verschmutzen Händen (besonders bei mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem) zusätzlich nach dem gründlichen Händewaschen (s.o.: „Gründliche Handhygiene)

Achtung! Händedesinfektionsmittel enthalten Alkohol und sollten nicht zur Desinfektion von Flächen verwendet werden. Explosionsgefahr!

  • Mund-Nasenschutz (MNS) oder eine textile Barriere (Mund-Nasen-Bedeckung/MNB/ Behelfsmasken) müssen überall dort getragen werden, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann (z. B. in Pausen bei Veranstaltungen). Es ist aber streng darauf zu achten, dass der Abstand nicht unnötigerweise verringert wird. Trotz MNS oder MNB sind die gängigen Hygienevorschriften zwingend weiterhin einzuhalten.

 

2. Eingangsbereich

  • Im Eingangsbereich wird ein Spender mit Desinfektionsmittel bereitgehalten.
  • Ankommende Besucher werden darauf hingewiesen, sich die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren und die ausgehängten Verhaltensregeln zu beachten.
  • Es werden Listen geführt, in die sich Besucher mit Namen, Anschrift und Telefonnummer, sowie Uhrzeit der Anwesenheit eintragen. Der Datenschutz ist zu beachten, ggfs. sind Einzelblätter zu verwenden.

     Anwesenheitslisten sind hier abzugeben: Pfarramt Evangeliumskirche,
     Stanigplatz 11, 80933 München.

     Die Aufbewahrung der Listen ist zwecks Kontaktverfolgung bei einer Infektion auf 4 Wochen begrenzt. Danach sind die Listen nach datenschutzrechtlichen Grundlagen
     zu vernichten.

  • Teilnehmende vorab darauf hinweisen, unter welchen Voraussetzungen sie nicht teilnehmen dürfen (u. a. Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Atembeschwerden, Geschmacksverlust, Kontakt zu bestätigt infizierten Personen, s. o. unter Punkt 1)
  • Jacken und Mäntel sind von Teilnehmer*innen an ihrem Sitzplatz/Tisch zu halten, sodass es nicht zu einem direkten Kontakt der Kleidung mehrerer Personen kommt oder zu Verletzungen der Abstandsregelungen an den Garderoben bei Veranstaltungsbeginn oder -ende.

 

3. Veranstaltungen, Gruppen und Besprechungen

  • Für die vorhandenen Gemeinderäume gelten Zutrittsregelungen. Es wurden zulässige Personenzahlen je Raum festgelegt, die auch am jeweiligen Raum ausgehängt sind.
    Tische und Stühle sollten von den Gruppenleitungen so angeordnet sein, dass die Abstände eingehalten werden.
  • Der Gemeindesaal kann mit max. 10 bzw. 13 Personen genutzt werden. (mit geschlossener Trennwand = 72 qm, mit offener Trennwand 100 qm)
  • Externe Gruppenleitungen werden über die einzuhaltenden Hygienevorschriften informiert. Sie müssen darauf achten, dass das Hygieneschutzkonzept der Einrichtung zwingend eingehalten wird.
  • Die Teilnehmer erscheinen möglichst zeitversetzt. Die Teilnehmer verlassen zeitversetzt den Raum bzw. unter Einhaltung der Mindestabstandsregel.
  • Für den gemeinsamen Gesang, die Proben von Chören, sowie insbesondere Blasmusik ist davon auszugehen, dass bei intensiverem Atmen ein grundsätzlicher Abstand von 1,5 m für den Infektionsschutz nicht ausreicht. Aktuelle Informationen dazu erhalten Sie unter: https://www.arbeitssicherheit-elkb.de/node/5734.
  • Gleiches gilt für Gruppen mit sportlichen Bewegungsaktivitäten in geschlossenen Räumen. Hier muss je nach Intensität ebenfalls ein größerer Abstand eingehalten werden.
  • Alle Teilnehmenden werden vor Beginn und anschließend in regelmäßigen Abständen durch die Gruppenleitungen über die getroffenen Schutzmaßnahmen informiert. Die Verhaltens- und Hygieneregeln werden dabei an die Kenntnisse und Voraussetzungen der Teilnehmenden angepasst (z. B. speziell auf Kinder angepasste Erläuterungen achten, Sprachkenntnisse berücksichtigen)
  • Bewegung/Sport: Grundsätzlich ist immer Durchführung im Freien zu prüfen. Aktuelle Vorgaben und Richtlinien des Freistaats Bayern sind zu beachten. Bei der Durchführung in Räumen sind erhöhte Hygieneanforderungen einzuhalten (u. a. Mindestabstand und Lüftungsintervalle erhöhen, keine Partnerübungen oder direktem Kontakt zu anderen Personen, keine körpernahen Korrekturen durch Gruppenleitungen, Umkleiden und Duschen zu Hause, keine gemeinsame Nutzung von Übungsmaterialien, Mitbringen von eigenen Matten etc.)
  • Bewegung/Sport darf ausschließlich in Schuhen absolviert werden (keine Strümpfe oder barfuß).

 

4. Raumhygiene

  • Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion müssen auch bei Veranstaltungen oder Gruppentreffen ein Abstand von mind. 1,50 m eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Tische in den Räumen entsprechend weit auseinandergestellt werden und damit deutlich weniger Personen im Raum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Je Tisch ist nur eine Person zugelassen, die Tische dürfen sich nicht direkt gegenüberstehen.
    • Abstandhalten gilt für alle Aufenthaltsbereiche.
    • Der Raum wird vor Beginn der Veranstaltung gut gelüftet.
    • Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften der Räume. Dieses ist bei Belegung der Räume mehrmals täglich, mindestens alle 45 Minuten für 5-10 Minuten durch Stoß- bzw. Querlüftung durch vollständige Öffnung der Fenster oder Türen erfolgen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.

 

4. Reinigung

  • Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab.
  • Alle möglicherweise berührten Einrichtungsgegenstände werden im Anschluss an die Veranstaltung gereinigt. Die Gruppenleitung hat dafür Sorge zu tragen, dass dies erfolgt.
  • Im Gegensatz zur Reinigung wird eine routinemäßige Flächendesinfektion auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das Robert-Koch-Institut nicht empfohlen. Hier ist die ansonsten übliche Reinigung mit tensidhaltigen Mitteln völlig ausreichend.
  • Coronaviren können einige Zeit auf Oberflächen aus Kunststoff oder Metall überdauern. Deshalb sollte im Pandemiefall besondere Sorgfalt auf Hygiene in Innenräumen gelegt werden. Da die Viren eine fetthaltige Hülle haben, reicht die gründliche Reinigung mit entsprechenden fettlösenden Haushaltsreinigern zur weitgehenden Zerstörung der Virushülle in Kombination mit dem mechanischen Reinigungseffekt. Wenn verfügbar, sind zur Anwendung mit Reiniger/Seifenlauge getränkte Einmaltücher, die dann entsorgt werden, bestens geeignet. Alternativ zur Reinigung mit Haushaltsreinigern oder Seifenlauge können chemische Desinfektionsmittel genutzt werden – sie versprechen jedoch keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber den erstgenannten Reinigungsmitteln. Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit mit dem Wirkungsbereich begrenzt viruzid (wirksam gegen behüllte Viren), begrenzt viruzid PLUS oder viruzid anzuwenden. Eine Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und –verfahren steht zum Download bereit. Abzuraten ist von der Anwendung von reinem Ethanol und Isopropanol als Desinfektionsmittel. Es besteht Feuer- und Explosionsgefahr. Ebenso abzuraten ist vom Einsatz chlorhaltiger Desinfektionsmittel. Hier fehlt die konkrete Angabe, wie es bei uns gemacht werden soll.
  • Die hygienisch sichere Müllentsorgung erfolgt durch die Reinigungskräfte der Firma PASST. Fällt bei einer Veranstaltung überdurchschnittlich viel Müll an, so ist die Veranstaltungsleitung für eine adäquate Entsorgung verantwortlich.
  • Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion mit einer kalten Lösung durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d.h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet werden können (ebenso bei warmer, evtl. dampfender Desinfektionslösung).
  • Folgende Areale sollten besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen täglich gereinigt werden:
    - Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen,
    -  Treppen- und Handläufe,
    -  Lichtschalter.

 

5. Hygiene im Sanitärbereich

  • In allen Toilettenräumen werden ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt. Abfallbehälter für Einmalhandtücher sind vorgehalten und werden regelmäßig geleert.
  • Am Eingang der Sanitärräume wird durch einen gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich dort stets nur eine Person aufhalten darf.
  • Die Sanitärräume werden regelmäßig, bei höherer Belegung der Gemeinderäume, täglich durch die Firma PASST GmbH mit herkömmlichen tensidhaltigen Mitteln gereinigt. Nur im Ausnahmefall bei Verschmutzung mit Fäkalien, Blut o.ä. ist eine prophylaktische Wischdesinfektion erforderlich.

 

6. Wegeführung

  • Bei paralleler Belegung mehrerer Räume ist durch die Gruppenleiter dafür zu sorgen, dass die Pausen nicht gleichzeitig stattfinden, um die aufeinandertreffende Personenzahl zu begrenzen und den notwendigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten.
  • In Teeküchen darf sich jeweils nur eine Person aufhalten.
  • Enge Flure und Treppen werden immer nur einzeln betreten, damit der Mindestabstand gewahrt bleibt, wenn Abstände nicht eingehalten werden können, ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Wartezonen sind entsprechend gekennzeichnet und so organisiert, dass der Mindestabstand der Wartenden eingehalten werden kann.

7. Besuch im Pfarramt

  • Besuchende und weitere Mitarbeitende sollten das Pfarramt nur einzeln betreten
    (Kinder ausgenommen).
  • Das Betreten des Pfarramts durch Besuchende und weitere Mitarbeitende ist nur mit Mund-Nasenschutz (MNS) gestattet.
  • Das Pfarramtsbüro wird grundsätzlich nicht betreten.
  • Die Anliegen der Besucher werden so zügig wie möglich bearbeitet, um die Zeit des Aufenthalts möglichst gering zu halten.
  • Räume mit Publikumsverkehr werden nach jedem externen Besuch mindestens 5 Minuten gelüftet. Für einen ausreichenden Luftaustausch reicht eine Kippstellung des Fensters nicht aus!
  • Die Kontaktdaten der Besuchenden werden, analog zu Gruppenveranstaltungen im Pfarrbüro dokumentiert. Es gelten die unter Punkt 2 benannten Datenschutzrichtlinien.
  • Das Handwaschbecken befindet sich im Toilettenraum neben dem Eingang. Auf Wunsch können sich Besucher*innen die Hände desinfizieren lassen. Bevor die Besuchenden Unterlagen entgegennehmen oder abgeben, werden sie aufgefordert, sich die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.
  • Besprechungen in der Pfarramtsküche sind mit max. 4 Personen möglich.
  • Für die Nutzung der weiteren Räume gilt der Richtwert: 7 qm pro Person

  - Büro Herr Hartmann:

2 Personen

18 qm

  - Pfarramt:

2 Personen

20 qm

  - Besprechungsraum Prodekanat:

2 Personen

19 qm

  - Büro Prodekanat:

2 Personen

13 qm

Hinweis: Für die Einschätzung der Infektionsgefahr, die von Waren oder Postsendungen ausgeht, sollte als Grundlage herangezogen werden, dass bislang keine Fälle bekannt geworden sind, bei denen es zu einer Infektion durch Berühren von Oberflächen importierter Waren oder Postsendungen gekommen ist. Auch bei der SARS-Epidemie 2002/2003 gab es dazu keinerlei Hinweise. Eine Infektion mit SARS-CoV-2, also dem Coronavirus, über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, erscheint daher sehr unwahrscheinlich. Dies bestätigt auch eine Einschätzung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR).

 

Das vorliegende Schutzkonzept wurde vom Kirchenvorstand am 26.09.2020 beschlossen und gilt ab sofort. Eine Überprüfung erfolgt monatlich durch das Corona-Krisenteam des Kirchenvorstands. Eine Revision erfolgt zeitnah je nach Notwendigkeit.

München, 06.11.2020               Rolf Hartmann, pfarramtliche Geschäftsführung

 




[1] Dieser Plan (Stand 22.06.2020) basiert auf den „SARS-COV-2-Arbeitsschutzstandard-Empfehlungen für Religionsgemeinschaften“ der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) vom 10.06.2020. Die allgemeine Gefährdungsbeurteilung ist um die Gefährdung durch Covid 19 zu ergänzen.